Buehnenbild_Mitwirken_Ehrenamt_Wohlfahts-undSozialarbeit_Brigitee_Hiss.jpg B. Hiss/DRK

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  1. Flüchtlingshilfe

Flüchtlingshilfe

Die DRK-gemeinnützige Betreuungsgesellschaft für soziale Einrichtungen mbH (DRK- BsE gGmbH) betreibt in NRW derzeit zwei Flüchtlingsunterkünfte. Dazu zählen eine Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) in Bonn und eine kommunale Unterkunft in Hennef.

In den Unterkünften werden die Schutzsuchenden von Teams betreut, die mehrsprachig und multidisziplinär zusammengestellt sind. Das DRK ist vor Ort für die Bereiche Sozialbetreuung, Sanitätsstation, Kinderbetreuung, Ehrenamtskoordination, sowie für die Verwaltung und die Haustechnik zuständig. Die Grundlage unserer Arbeit bilden die sieben Grundsätze des Deutschen Roten Kreuzes.

  • Das Betreuungskonzept

    Die DRK-BsE hat ein Betreuungskonzept entwickelt, das in allen von ihr betriebenen Unterkünften umgesetzt wird. Dazu gehört u.a., religiösen, kulturellen und gesundheitlichen Bedürfnissen bei den Mahlzeiten Rechnung zu tragen.  

    Des Weiteren verfügen die Unterkünfte über zahlreiche Aufenthalts- und Aktivitätsräume wie z.B für Fitness, Andacht und Gebet, Kunst und Spiel und vieles mehr.

    Die Angebote von Freizeitaktivitäten, wie Ausflüge, künstlerische Aktivitäten, sportliche Betätigungen, Sprachkurse und Spielenachmittage für Kinder und Erwachsene, bringen Abwechslung in den Alltag und fördern die Willkommenskultur. 

    Die BewohnerInnen werden aktiv in den Alltag der Unterkunft mit einbezogen, indem sie anfallende Aufgaben und Arbeiten, wie beispielweise Bügel- und Waschdienst oder Hofarbeiten, als gemeinnützige Arbeit selbstständig übernehmen. Darüber hinaus unterstützen sie mit ihren Sprachkenntnissen und (beruflichen) Fähigkeiten die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden bei ihrer Arbeit. 

  • Aufgaben der Sozialbetreuung

    Zu den Aufgaben der Sozialbetreuung gehört alles rund um Aufnahme, Versorgung, Beratung, Begleitung und Untersützung der Schutzsuchenden während ihres Aufenthaltes. Das reicht von Hilfestellungen beim Ausfüllen von Formularen  über die Begleitung von BewohnerInnen zu Arztterminen bis hin zu Übersetzungsaufgaben, Zimmerkontrollen und der Ausgabe von Hygieneartikeln und Sachspenden.

    In persönlichen Gesprächen werden darüber hinaus Informationen, Beratungsangebote und Orientierungshilfen zum Ablauf der Verwaltungsverfahren (wie die Meldung bei den zuständigen Behörden, Inanspruchnahme von ärztliche Untersuchungen oder erkennungsdienstliche Maßnahmen) vermittelt.

  • Eibindung in das Gemeinwesen

    Eine ihrer vielen Aufgaben ist die Koordination der überwältigenden Hilfsbereitschaft der Bevölkerung. Täglich kommen Anwohner vorbei, bringen Kleidung, Spielzeug und Süßigkeiten oder fragen, wie sie helfen können.

    Das war nicht von Anfang an so. Es gab durchaus Vorbehalte. Doch dem DRK ist es gelungen, ein Klima der Offenheit und des Vertrauens zu schaffen - zum Beispiel, indem es die Anwohner regelmäßig informiert und möglichst viele in die Arbeit einbindet. Dazu leisten die Ehrenamtskoordinatoren vor Ort einen großen Beitrag. 

    Engagierte Freiwillige bieten regelmäßig Aktivitäten, wie z.B.  Ausflüge, Deutschunterricht für verschiedene Altersgruppen, sowie sportliche-, musikalische-, und handwerkliche Angebote, unter Beachtung kultureller Besonderheiten, an. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter unterstützen die Sozialbetreuung maßgeblich bei ihrer Arbeit. Zudem unterstützen sie beim Betrieb der Kleiderkammer oder betreiben sie eigenverantwortlich.